Wir über uns

DSC_0696Schulzentrum in Liebenau
Als eine von zwei Schulen der Sekundarstufe I im Schulbezirk Marklohe/Liebenau stellen wir uns bei Ihnen vor:

Wir sind eine Schule, die jede Schülerin, jeden Schüler im Blick hat und auf seinem Weg durch die Schulzeit bei uns begleitet.

Im Schuljahr 2015/2016 besuchen 130 Schüler/innen in 9 Klassen die SLS, die von 14 Lehrkräften unterrichtet werden.

An der SLS können die gleichen Schulabschlüsse wie an Real- oder Oberschulen erlangt werden:

  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 10
  • Sekundarabschluss (Realschulabschluss)
  • erweiterter Sekundarabschluss (Qualifikation zur Sekundarstufe II)

Im gleichen Gebäudekomplex befindet sich die St.-Laurentius-Grundschule.

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Leitbild

Das pädagogische Leitbild der SLS
Das Leitbild der SLS ist angelehnt an das Leben und Wirken des Heiligen St. Laurentius, der die Reichtümer der Kirche an die Armen verteilt hat und diese als den wahren Reichtum der Kirche bezeichnet hat: Unser wahrer Reichtum sind unsere Kinder.

Unsere Schule vermittelt Bildung und Erziehung für die Kinder der Samtgemeinden Liebenau und Marklohe. Sie verfolgt das Ziel, möglichst alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Begabungen auf einen Abschluss (Hauptschul-, Realschul- oder erweiterter Sek I Abschluss) vorzubereiten, sie zu befähigen, sich erfolgreich den beruflichen, gesellschaftlichen, ökologischen und privaten Anforderungen zu stellen.

Grundlage zur Umsetzung dieses Ziels ist der Ausspruch von Konfuzius: Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können. Voraussetzungen für das Gelingen sind ein respektvoller Umgang miteinander, die Einhaltung von Regeln sowie Transparenz und Kommunikation.

Standort

Die Hauptschule Liebenau gibt es erst seit dem 01.08.2005, denn zu diesem Zeitpunkt musste die damalige Hauptschule Marklohe mit der Realschule Liebenau das Gebäude tauschen.

Das Schulzentrum wurde im Jahr 1961 errichtet und 1993 erweitert. Es beherbergt in einem Trakt die eigenständige Grundschule und im anderen die Hauptschule. Darüber hinaus befinden sich direkt neben der Schule zwei Sporthallen (davon eine große Dreifachturnhalle mit Tribüne), ein gepflegter Rasenplatz mit Leichtathletikbahn und das Liebenauer Hallenbad.

In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der örtliche Kindergarten sowie die Jugendhilfeeinrichtungen „Landsitz Eickhof“ und „Die Güldene Sonne“.

Seit dem 17.12.2010 führen wir den Namen St.-Laurentius-Schule Hauptschule Liebenau.

Im Jahre 2011 wurde der Ursprungsbau einer energetischen Sanierung unterzogen: Die Wände zeitgemäß gedämmt und Fenster mit Dreifachverglasung eingebaut.

Der Einzugsbereich unserer Schule erstreckt sich über die Samtgemeinden
Marklohe (mit den Orten Marklohe, Balge, Blenhorst, Holte, Oyle, Sebbenhausen, Wietzen)
Liebenau (mit den Orten Liebenau, Binnen, Bühren, Glissen, Mainsche, Pennigsehl).

Ausstattung

Die St. Laurentius-Schule ist räumlich hervorragend ausgestattet. Das Gebäude verfügt über insgesamt 13 Klassenräume, von denen zur Zeit 7 als Klassenräume und 6 als Kurs- bzw. Gruppenräume genutzt werden.

Darüber hinaus gibt es zwei nebeneinanderliegende naturwissenschaftliche Räume mit gemeinsamen Sammlungs- und Vorbereitungsräumen, eine großzügige Schulküche für den hauswirtschaftlichen Bereich. Die Werkstätten für Technik und Werken verfügen zusätzlich zum Bankraum über einen separaten Maschinenraum für die Schüler/innen sowie über einen vollausgestatteten Maschinenraum zur Unterrichtsvorbereitung. Im Bereich Kunst gibt es neben dem eigentlichen Fachraum einen Vorbereitungsraum, einen separaten Unterrichtsraum für Textiles Gestalten, eine Töpferwerkstatt und sowie ein Fotolabor.

Nicht nur das Unterrichtsfach „Neue Technologien“ sondern auch viele Inhalte aus anderen Fächern werden in unseren beiden Computerräumen gelehrt. Der große Computerraum verfügt über 23 Schülerarbeitsplätze. Somit ist sichergestellt ist, dass jede/r Schüler/in über einen eigenen Arbeitsplatz verfügt und nicht zu zweit an einem Rechner gearbeitet werden muss. Die Klasse muss nicht geteilt werden.

Durch die auf die speziellen Bedürfnisse von Schulen zugeschnittenen Client-Server-Lösung „IServ“ wird die Kommunikation zwischen den Lehrkräften und Schüler/innen (Eltern) verbessert sowie die organisatorische Arbeit erleichtert. Funktionen wie Email, Datenbereitstellung und -austausch, Aufgaben, Kalender, Vertretungspläne, Klausurtermine, Umfragen und die Ausleihe von Büchern werden über IServ im pädagogischen Netz der SLS bereitgestellt und sind über das Internet auch von zu Hause aus verfügbar.

Zukunft des Sek. 1 Schulstandortes in Liebenau

Im Schuljahr 2014/15 haben wir an der SLS HS-Liebenau 21 neue Schülerinnen und Schüler im 5. Jahrgang begrüßt.

Zum Beginn des Schuljahres 2015/16 wird dann an der Hauptschule erstmals kein 5. Jahrgang mehr eingeschult werden. Das bedeutet, dass die Hauptschule nach und nach ausläuft.

Mit dem Schuljahr 2015/2016 startet dann die Oberschule in Marklohe, die Haupt- und Realschüler/innen gemeinsam beschulen wird.

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Ort mit bewegter Geschichte

In der NS-Zeit von 1941 bis 1945 gab es auf dem Gelände unserer Schule ein „Arbeitserziehungslager“ der GESTAPO Hannover (Geheime Staatspolizei). Hier wurden Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen zum Bau der Pulverfabrik und zur Herstellung von Munition gezwungen. 250 der Häftlinge kamen damals ums Leben. Daran erinnert auch eine Tafel am Haupteingang unserer Schule.

Seit 2006 findet eine Kooperation der SLS Hauptschule Liebenau mit dem Verein „Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau e.V.“ statt, die 2007 in einer Partnerschaftsurkunde zum Ausdruck gebracht worden ist. Auf unserem Schulhof ist vor einigen Jahren von der ehemaligen Zwangsarbeiterin Katerina Derewjanko ein Friedensbaum – ein Ahorn – gepflanzt worden. Um diesen Baum herum ist ein gepflasterter Platz, der Friedensplatz, entstanden.

Durch Mitwirkung an Projekten rund um die Dokumentationsstelle Pulverfabrik ist das geschichtliche Interesse einiger Schüler gewachsen. Es hat auch dazu geführt, dass SchülerInnen unserer Schule gemeinsam mit Jugendlichen aus anderen Orten des Kreises Nienburg an einer Bildungsfahrt nach Polen teilnahmen. Im Mittelpunkt der Reise, die vom Kreisjugendring organisiert worden war, stand ein Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz. Aber auch eine interessante Begegnung mit polnischen Jugendlichen hat bei allen nachhaltige Eindrücke hinterlassen. Darüber hinaus hat es einen Jugendaustausch mit Jugendlichen unserer Schule und einer Schülergruppe aus Krowelez, Ukraine gegeben.

Überaus beachtenswerte und vertiefende Informationen gibt es auf der Internetseite von Martin Guse und auf den Seiten der Jugend AG der Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau e. V.

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St. Laurentius

DSC_0817Seit 17.12.2010 heißt unsere Schule nach dem Beschluss des Kreistages „St.-Laurentius-Schule“ mit dem Zusatz „Hauptschule Liebenau“. Der „Heilige Laurentius“ hat in Liebenau eine lange Tradition: Er ist im Wappen der Samtgemeinde Liebenau  zu sehen und er ist Namenspatron der  evangelischen Kirche des Ortes. Dieser Name zeigt die enge Verbindung der Schule mit ihrem Standort.

Laurentius von Rom (* evtl. in Osca (Spanien) oder Laurentum; † 10. August 258 in Rom) war römischer Diakon zur Zeit des Papstes Sixtus II. und starb als christlicher Märtyrer, weshalb er als Heiliger geführt wird. Sein Fest ist der 10. August.

Der Heilige gilt als der bekannteste Träger des Namens Laurentius. Da der Name am wahrscheinlichsten Der Mann aus Laurentum bedeutet, könnte Laurentius auch tatsächlich aus der Stadt Laurentum südwestlich von Rom gestammt haben, die bei Rom lag. Er ist der Schutzpatron der Bibliothekare, Archivare, Studenten sowie vieler, die mit Feuer zu tun haben, etwa der Bierbrauer, Wäscherinnen und Köche. Bei Hexenschuss, Ischias- und Hautleiden wird er ebenfalls angerufen.

Die Legende erzählt: Als Erzdiakon von Rom war Laurentius in Vertretung des Papstes für die Verwaltung des örtlichen Kirchenvermögens und seine Verwendung zu sozialen Zwecken zuständig. Nachdem der römische Kaiser Valerian Papst Sixtus hatte enthaupten lassen, wurde Laurentius aufgefordert, alles Eigentum der Kirche innerhalb von drei Tagen herauszugeben. Daraufhin verteilte Laurentius das Vermögen an die Mitglieder der Gemeinde, versammelte alle Armen und Kranken und präsentierte sie als den wahren Reichtum der Kirche dem Kaiser. Dieser ließ Laurentius deswegen mehrfach foltern und dann durch Grillen auf einem eisernen Gitterrost qualvoll hinrichten. Daher rührt ein weiterer Name: Laurentius mit dem Roste. Der Überlieferung nach waren seine an den Kaiser gerichteten letzten Worte: „Du armer Mensch, mir ist dieses Feuer eine Kühle, dir aber bringt es ewige Pein.“

Quelle: Wikipedia 17.10.2013